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Fachliche Leitung: Barbara Strauch mobil: +43-664-5418618
Organisation: Ute Arneitz mobil: +43-699-19412280 E-Mail: ute.arneitz@soziokratie.at

Anwärterkreis zur Ausbildung als CSE – Certified Sociocratic Expert

Mai 2017 – April 2018

Version 01.01.2017

Genderregel:
Es werden abwechselnd die weibliche und die männliche Form, jeweils synonym verwendet.

Inhalt:
1. Sinn und Zweck der Experten-Zertifizierung

1a) Re-Zertifizierung nach 3 Jahren
1b) Anbindung an eines der weltweiten Soziokratie Zentren als Option

2. Sinn und Zweck der globalen Organisation TSG
3. Ausbildungswege im Überblick
4. Voraussetzungen für die CSE-Ausbildung

4a) Besuch der drei Seminare für Anwenderinnen, Modul 1 – 3
4b) Besuch von mind. 4 Lernkreisen für Gesprächsleiterinnen
4c) Diplom für Soziokratische Gesprächsleiterinnen
4d) Unterzeichnen des Begleitungsvertrages
4e) Mitglied werden im SoZeÖ-Verein

5. Der Anwärterkreis

5a) Der Einstieg in die Gruppe der Anwärterinnen
5b) Was bekommt die Anwärterin für ihren Jahresbeitrag?
5c) Unterschiedliche Dauer der Ausbildung für Trainer und Berater
5d) Der Bericht zur Zertifizierung und das Zertifizierungsgespräch
5e) Das österreichische Gewerberecht

6. Unsere Soziokratie Experten
7. Termine für das Anwärterjahr Mai 2017 – April 2018
8. Die Kosten der unterschiedlichen Ausbildungswege

8a) Gesprächsleiter-Diplom
8b) Soziokratie Trainer
8c) Soziokratie Beraterin
8d) Re-Zertifizierung nach 3 Jahren

9. Zahlungs- und Stornobedingungen
10. Anmeldung und Organisation


Der Anwärterkreis dient zur Vorbereitung für die Zertifizierung als Expertin für Soziokratie in den Bereichen

          Beratung – zur Implementierung der SKM in Organisationen, und

          Training – zur Schulung von Kreisen beim Umsetzen der SKM.

Mit der erfolgten Zertifizierung kann sich eine Absolventin zu recht „Soziokratie Expertin“ nennen, in Englisch: CSE – Certified Sociocratic Expert.
Die Ausbildung im Anwärterkreis erfolgt durch unsere erfahrenen Soziokratie Experten und Auditoren, die sich an Gerard Endenburg und seine vor 40 Jahren begonnene Entwicklung der Soziokratischen KreisorganisationsMethode SKM in den Niederlanden angeschlossen haben, von diesen Erfahrungen profitieren und die Methode nun gemeinsam weiterentwickeln.

1. Sinn und Zweck der Experten-Zertifizierung

Es gibt mehrere Argumente für eine fundierte Soziokratie-Ausbildung zum CSE:
Um Organisationen bei der Einführung der SKM gut begleiten zu können, ist es wichtig auch mit jenen Problemen gut umgehen zu können, die sich in jeder der vier Phasen „an den Rändern des Prozesses“ ergeben können. Die Veränderung in Unternehmen, Vereinen und Organisationen durch die Einführung von Gleichwertigkeit bei der Beschlussfassung sind größer als man vorerst denken würde.
Die Anwärterinnen erleben während ihrer Ausbildung zweimal einen Prozess der Soziokratie-Einführung unter Begleitung von erfahrenen, und als Ausbildner auditierten, Soziokratie Experten, damit sie selbst, und auch ihre Kunden, eine sichere Qualität bei der Implementierung der SKM erleben können.
In der Kreisstruktur der Ausbildungsgruppe ist jeder Anwärter Teil einer Peergruppe von vier Kollegen, die sich über ihre Lernschritte austauschen, gemeinsames Coaching bekommen und mittels doppelter Koppelung an die Kreisstruktur des jeweiligen Soziokratie Zentrums angebunden sind. Dadurch erleben alle angehenden CSE in den 1 bis 3 Jahren ihrer Ausbildung auch die Praxis einer soziokratischen Kreisstruktur, mit den Rollen Kreisleitung, Delegierte, Gesprächsleitung und Logbuchführerin.  Ohne diese Selbsterfahrung ist eine Vermittlung der Methode nicht denkbar.
Im begleiteten Prozess beim Kunden und in der eigenen Kreisstruktur des Anwärterkreises sammeln die Ausbildungskandidatinnen ausreichend Eigenerfahrung für ihre spätere, eigenständige Arbeit.

1a) Re-Zertifizierung nach 3 Jahren

Das CSE-Zertifikat, muss alle drei Jahre evaluiert und erneuert werden. Nur CSE die sich laufend mit Kollegen in einem Qualitätszirkel (COSE – Cirle Of Sociocratic Experts) als Angebot eines regionalen Soziokratie Zentrums weiterentwickeln, behalten und erweitern ihre Fachkompetenz.

1b) Anbindung an eines der weltweiten Soziokratie Zentren als Option

Wenn man darüber hinaus mittels eines Partnerschaftsvertrages die Zugehörigkeit zu einem Soziokratie  BeraterInnen-Team innerhalb eines Soziokratie Zentrums (TSG-Office) eingeht, ist man Teil des globalen Netzwerkes von CSE – Certified Sociocratic Experts in TSG, und kann bei der Weiterentwicklung der SKM auf soziokratische Art mitwirken.

2. Sinn und Zweck der globalen Organisation TSG
TSG – The Sociocracy Group – wurde 2011 als Stiftung von Gerard Endenburg gegründet, um ein Beispiel für eine gelebte soziokratische Organisation auf dem Globus zu setzen. Annewiek Reijmer und Pieter van der Meché, John Buck und Gilles Charest, die inzwischen 22 bis 35 Jahre mit Gerard Endenburg zusammenwirken, haben in einem mehrere Jahre dauernden Prozess, den organisationalen Zusammenschluss von Soziokratie Zentren (TSG-Offices), in der Nachfolge von Gerard Endenburgs Soziokratie-Entwicklung geschaffen. Dadurch entstand die Möglichkeit, dass sowohl die Soziokratie-Norm und der Zertifizierungsprozess, als auch die SKM und deren Implementierungsprozess in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern von allen Mitgliedern rund um den Globus, mithilfe einer soziokratischen Organisation weiterentwickelt werden können. So erhöht sich durch die Vielfalt der Anwendungen auch die Weisheit des gemeinsamen Kernes.
In Österreich haben wir einfache Partnerschaftsformen entwickelt, die sowohl die Selbständigkeit als Beraterinnen-Team, als auch die Anbindung an die Entscheidungsstrukturen von TSG gewährleisten.

3. Ausbildungswege im Überblick
Die vorliegenden Ausbildungswege wurden in der TSG Division A (Mittel- und Nordeuropa) zusammen mit den Soziokratie Experten aus den Niederlanden (Pieter van der Meché), der Schweiz (Christine Krämer) und aus Österreich (Barbara Strauch), im Januar 2014 entworfen und seither laufend weiterentwickelt. Zuletzt kamen aus Österreich der Einstieg mit dem GL-Diplom, sowie die Kreisstruktur im Anwärterkreis dazu. Auch die Didaktik bei der Vermittlung wurde im Übersetzungsprozess vom Holländischen ins Deutsche laufend verbessert.
Das Einstiegsseminar „Soziokratische Meetings gestalten“, in dem auch erstmals die 4 Basisregeln vorgestellt werden, dauert als einziges Modul nur 2 Tage. Alle anderen Seminare dauern jeweils drei Ganztage.

4. Voraussetzungen für die CSE-Ausbildung

a. Besuch der drei Seminare für Anwenderinnen, Module 1, 2 und 3
4b. Besuch von mind. 4 supervidierten Lernkreisen für Gesprächsleiterinnen
4c. Diplom für Soziokratische Gesprächsleiter
4d. Unterzeichnen des Begleitungsvertrages
4e. Vorübergehende Mitgliedschaft im SoZeÖ-Verein

4a) Besuch der drei Seminare für Anwenderinnen, Module 1, 2 und 3

Diese können nur in der Ziffern-Reihenfolge besucht werden, da das übermittelte Wissen und die Erfahrungen aufeinander aufbauen.
Zuerst lernen die TN im Modul 1 die Schwierigkeiten kennen, die sich ergeben können, wenn man eine Gruppe als Moderator zu einer haltbaren Entscheidung führen soll. Dann erleben sie im Übungssetting des Modul 2 erstmals die Schritte zur gleichwertigen Verantwortungsübernahme aller bei der Umsetzung des gemeinsamen Zieles ihres Kreises. Und erst im Modul 3 können daran anknüpfend die Beispiele und auch die Hürden besprochen werden, die bei der Implementierung der SKM in einer ganzen Organisation, vom Individuum bis zur Gesellschaft bewältigt werden müssen.

4b) Besuch von mind. 4 supervidierten Lernkreisen für Gesprächsleiterinnen

Bereits nach dem Modul 1 ist es sinnvoll, die in der eigenen Praxis gemachten Moderationserfahrungen mit Soziokratie Expertinnen in einer Gruppe von Lernenden in den angebotenen Lernkreisen zu reflektieren. Die Lernkreise stehen sowohl Gesprächsleitern als auch Teamleiterinnen offen, die ihre ersten Experimente mit der Konsent-Moderation zur Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten nutzen möchten.
Für die Erlangung eines Diploms als soziokratische Gesprächsleiterin sind mindesten vier supervidierte Lernkreis-Treffen zu besuchen.

4c) Diplom als Soziokratischer Gesprächsleiter (GL)

Seit 2015 bietet das Soziokratie Zentrum Österreich eine „Grundausbildung für Soziokratische Gesprächsleiterinnen“ an. Diese wurde notwendig um angehenden Soziokratie Expertinnen eine fundierte Basis als Gestalterinnen soziokratischer Meetings zu geben. Wir wollen auch sicherstellen, dass alle angehenden Soziokratie Trainer und Beraterinnen die „leere Methode“ der Konsentmoderation selbst gut beherrschen. Kandidatinnen für das GL- Diplom besuchen nach dem Modul 1 und den Lernkreisen, auch das Modul 2 um ihr Wissen über die Werkzeuge für die Entwicklung soziokratischer Kreise zu vertiefen. Sie  dokumentieren 10 eigenständig geleitete Meetings in der Rolle der Gesprächsleitung und reichen einen 3-5-seitigen Bericht über ihre Lernerfahrungen bei den Auditoren des SoZeÖ ein. Nach einem soziokratischen Entwicklungsgespräch, im Beisein eines GL-Kollegen und einer Person, die die Diplomandin des öfteren als Gesprächsleiterin erleben konnte, wird das Diplom vergeben.

4d) Unterzeichnen des Begleitungsvertrages

Die Ausbildnerinnen des SoZeÖ begleiten die Anwärter bei den ersten Schritten während ihrer ersten Implementierungen. Damit gewährleisten wir eine gute Qualität für deren Kunden, und gleichzeitig können die angehenden CSE einen Implementierungsprozess mitverfolgen, bei dem sie nicht die alleinige Verantwortung für das Gelingen haben. Im Begleitungsvertrag stehen neben den Rechten und Pflichten (Aufgaben) von Kandidaten und SoZeÖ auch die Kosten für den Anwärterkreis, sowie die Stornobedingungen. Gerne senden wir Interessentinnen den Vertrag zu.
Der Begleitungsvertrag für das Ausbildungsjahr 2017/18 muss eine Woche vor dem ersten Präsenztag am 16. Mai 2017 unterschrieben im SoZeÖ-Büro eintreffen.

4e) Mitglied werden im SoZeÖ-Verein

Da wir das SoZeÖ als Verein organisieren, der nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, soll jede Teilnehmerin am Anwärterkreis auch Mitglied im Verein werden. Über die Kreisstruktur des Anwärterkreises sind alle Teilnehmer auch in die Entscheidungsstruktur des SoZeÖ, Bereich „Ausbildung“ eingebunden. Nach Unterzeichnung der Beitrittserklärung und Überweisung des Jahresbeitrages und des Mitgliedsbeitrages senden wir allen  Vereinsmitgliedern auf Verlangen unsere soziokratischen Statuten gerne zu.

5. Der Anwärterkreis

a. Der Einstieg in die Gruppe der Anwärterinnen
5b. Was bekommt die Anwärterin für ihren Jahresbeitrag?
5c. Unterschiedliche Dauer der Ausbildung für Trainer und Berater
5d. Der Bericht zur Zertifizierung und das Zertifizierungsgespräch
5e. Das österreichische Gewerberecht

5a) Der Einstieg in die Gruppe der Anwärterinnen

Ein Einstieg in den Anwärterkreis ist nur nach Vorliegen der obenstehenden Voraussetzungen beim „Präsenztag“ am 16. Mai 2017 oder dem daran anschließenden „Modul 4, 1. Teil“, möglich. Bitte gleich beide, Präsenztag und Modul 4, 1. Teil buchen! Die Anmeldung muss mind. 4 Wochen vor dem Termin, mithilfe des Anmelde-Tools auf unserer Webseite erfolgen. Nach erfolgter Anmeldung brauchen wir diese vier Wochen Zeit, um die Voraussetzungen zu prüfen und die Begleitungsverträge abzuschließen.
Zahlungs- und Stornobedingungen, sowie Umgang mit Ausnahmen siehe unter 5.e)

5b) Was bekommt die Anwärterin für ihren Jahresbeitrag?

  • Verfügbare Ausbildner für die unmittelbare Begleitung bei ihren Implementierungsprojekten, mittels Coaching, aber auch durch gemeinsames Auftreten beim Kunden.
  • Besuch von 4 Präsenztagen mit der Ausbildungsleitung (Barbara Strauch und andere CSE), an denen die Projekte aller Anwärterinnen präsentiert und deren Lernfragen bearbeitet werden. Dabei viel fachlicher Input und Peerlearning.
  • Teilnahme an einer regionalen Peergruppe mit nur vier Anwärtern, die sich 8 – 10mal pro Jahr trifft und Anspruch auf und Verpflichtung zu insgesamt 16 Coachingstunden durch Soziokratie Experten ihrer Wahl hat. Alle CSE im SoZeÖ und Pieter van der Meché (NL) stehen zur Verfügung. In der Peergruppe werden die soziokratischen Rollen geübt, Kreisleitung, Gesprächsleitung, Delegierte und Logbuchführer. Dort ist auch der Platz, wo die Anwärterinnen sich gegenseitig beim Finden von Implementierungsprojekten unterstützen, sich Feedback zu ihren Aktivitäten beim Kunden geben, sich gegenseitig beim Schreiben ihres Zertifizierungsberichtes unterstützen und immer wieder von „ihrem“ Experten einzeln und als Peergruppe beraten werden.
  • Ein Ausbildungsformat mit soziokratischer Kreisstruktur. Über die Doppelte Koppelung, Leitung und Delegierte, ist jede Peergruppe im AKA, dem Allgemeinen Kreis der Anwärterinnen vertreten. Gemeinsam mit der Ausbildungsleitung werden dort Verbesserungen zum Gelingen der Peergruppen vereinbart, die Präsenztage vorbereitet und Lösungen für Probleme im Konsent erarbeitet.

5c) Unterschiedliche Dauer der Ausbildung für Soziokratie Trainer und Soziokratie Berater

Die Dauer ist unter anderem abhängig vom Ziel der Anwärterin. „Ist mein Ziel, Soziokratie Trainerin zu sein, die einzelne Kreise im Zusammenwirken mit einem Soziokratie Berater in der Anwendung der SKM schult, oder will ich selbst Soziokratie Berater sein, der eigenständig Organisationen bei der Implementierung einer Kreisstruktur berät?“ Für ersteres braucht die Anwärterin wahrscheinlich nur ein Jahr im Anwärterkreis zu sein, während dem sie die beiden Teile von Mudul 4 besucht, zwei Kreise in unterschiedlichen Organisationen schult und dann darüber ihren Bericht verfasst. Ist das Ziel zertifizierte Soziokratie Beraterin zu werden, kann der Bericht erst nach dem Besuch von Modul 5, 1. und 2. Teil verfasst werden.
Praktisch ist es sogar möglich, alle 4 Teile der Trainer- und Berater-Ausbildung (Modul 4, 1. und 2.Teil, und Modul 5, 1. und 2. Teil) in einem Jahr zu besuchen. Es hat sich aber gezeigt, dass es nur jenen Anwärterinnen in diesem ersten Jahr gelingt sowohl alle 4 Teile zu besuchen, als auch zwei Organisationen oder Projekte zu implementieren und dann auch schon ihren Bericht darüber
verfassen, die selbst schon mehrere Jahre in soziokratischen Organisationen mitgewirkt haben.
Andere werden erst im Laufe des ersten Jahres ihre Implementierungs-projekte akquirieren. Und manchmal bleibt dann auch wenig Zeit zum Schreiben des Berichtes, sodass die Kandidatinnen durchschnittlich 2 – 3 Jahre im Anwärterkreis bleiben.

5d) Der Bericht zur Zertifizierung und das Zertifizierungsgespräch

Nachdem 2 Kreise geschult wurden (Soziokratie Trainer), oder zwei Implementierungen der SKM in Organisationen durchgeführt wurden (Soziokratie Beraterin), kann der “Report zur Zertifizierung” verfasst werden, den zuerst die Kollegen und die Ausbildungsleitung im Anwärterkreis reflektieren, um den Kandidaten dann zur Zertifizierung dem Certification Service bei TSG vorzuschlagen. Dort wird ein Termin für das Zertifizierungsgespräch mit der Kommission und der Anwärterin vereinbart. Das Gespräch dauert 1,5 bis 2 Stunden und findet per Skype in deutscher Sprache statt. Ist das Gespräch erfolgreich, wird man in die Liste der zertifizierten Soziokratie ExpertInnen eingetragen und kann die Berufsbezeichnung “CSE – Certified Sociocratic Expert” für 3 Jahre tragen.

5e) Österreichisches Gewerberecht
Um in Österreich als Soziokratie Experte Unternehmen bei der Implementierung der SKM beraten zu können, braucht man eine Gewerbeberechtigung für “Organisationsentwicklung”, die man von der Wirtschaftskammer bekommt. Bei der Einreichung zu diesem Gewerbeschein ist es hilfreich, alle Ausbildungen im Bereich Organisationsentwicklung und Wirtschaftsrecht einzureichen. Auch z.B. eine “Dragon Dreaming”-Ausbildung, die Ausbildung als Soziokratie-Experte und/oder eine Coaching-Ausbildung helfen, die Gewerbeberechtigung auf dem Gebiet der Organisationsentwicklung zu bekommen. Besonders gerne gesehen ist es, wenn jemand mind. 3 Jahre Erfahrung als Führungskraft in einem Unternehmen oder einer großen NGO vorweisen kann.

6. Unsere Soziokratie Experten

Florian Bauernfeind ist das dritte Gründungsmitglied (CSE seit April 2016), nach Barbara Strauch (CSE seit Nov. 2013) und Katti Lechthaler (CSE seit Feb. 2015), im Team des Soziokratie Zentrum Österreich, das die Zertifizierung zum Soziokratie Experten für Training und Beratung bekommen hat. Katti Lechthaler, die 2016 in Elternkarenz war, übernimmt langsam wieder Aufgaben im Ausbildungsteam. Inzwischen ist Markus Spitzer (Partner im SoZeÖ) der vierte im Bunde, denn er hat als (CSE seit Nov. 2016) die Ausbildung zum CSE abgeschlossen. Auch Markus hat seit kurzem Familiennachwuchs.

Trotz Babys werden diese vier auch 2017 die Hauptverantwortung für die Ausbildungsmodule übernehmen. Katti Lechthaler, Florian Bauernfeind und Markus Spitzer für die Module 1 und 2, Barbara Strauch für die Module 3 und 4. Pieter van der Meché wird, wie 2017, auch 2018 wieder beide Teile des Modul 5 halten.

Alle unsere fünf CSE, einschließlich Pieter van der Meché, stehen für das Coaching der Anwärterinnen zur Verfügung, sowohl für Einzelcoaching und die Begleitung der Implementierungsprojekte, als auch für das Gruppen-Coaching in den Peergruppen.
Alle Präsenztage werden von Barbara Strauch begleitet.
Barbara Strauch leitet auch als TSG-Auditorin die GL-Diplome und den Anwärterkreis, organisatorisch unterstützt von Ute Arneitz in der Veranstaltungsadministration und Luise Ogrisek im Rechnungswesen.

7. Termine für das Anwärterjahr Mai 2017 – April 2018
Das Ausbildungsjahr beginnt mit dem ersten Präsenztag am 16. Mai 2017 und endet am 15. Mai 2018. Es werden in diesem Jahr 5 Präsenztage angeboten, von denen 4 verpflichtend besucht werden müssen. Auch das Coaching ist verpflichtend. Coachingtermine werden von der Peergruppe mit den zur Verfügung stehenden Experten vereinbart. Als Ort für die Präsenztage und Seminare haben wir München gewählt, weil es von Osten, Süden, Westen und Norden gleich gut erreichbar ist. Ausnahme ist der Präsenztag am 25. Nov. In Wien!

  • 16. Mai 2017, Präsenztag (1) aller Anwärterinnen in München, Einstieg für neue Anwärter!
  • 17.-19. Mai 2017, Modul 4 „Effektiv die SKM schulen im Team“, 1. Teil, München
  • 27.-29. Sep. 2017, Modul 4 „Effektiv die SKM schulen im Team“, 2. Teil, München
  • 30. Sept. 2017, Präsenztag (2) in München
  • 25. November 2017, Präsenztag (3) aller Anwärterinnen in Wien!
  • 23. Januar 2018, Präsenztag (4) aller AnwärterInnen, in München
  • 24.-26. Jan. 2018 Modul 5 „Effektiv die SKM implementieren in einer Organisation“, 1. Teil, in München
  • 21. März 2018, Präsenztag (5) aller Anwärterinnen, in München
  • 22.-24. März 2018 Modul 5 „Effektiv die SKM implementieren in einer Organisation“, 2. Teil, in München

8. Die Kosten für die unterschiedlichen Ausbildungen

Die Preise enthalten für Modul 1, 2 und Lernkreise keine Umsatzsteuer. Ab Modul 3 kommt jeweils 20% Umsatzsteuer bei allen Leistungen dazu.
Die Rechnung wird beim Eintreffen des unterschriebenen Begleitungsvertrages gestellt und ist bis 2 Wochen vor dem ersten Präsenztag, am 2. Mai 2017, einzuzahlen. Ratenzahlung ist in Ausnahmefällen und nur nach persönlicher Rücksprache möglich.
Die Preise auf unserer Webseite variieren, weil wir auch mit externen Veranstaltern zusammenarbeiten, die in der Schweiz höhere, und in Bayern gelegentlich niedrigere Preise anbieten. Hier die Preise für 2017, wenn SoZeÖ Veranstalter ist:

9) Zahlungs- und Stornobedingungen
Es ist keine Retournierung des Jahresbeitrages während der Ausbildung möglich, da unsere
Fixkosten in dem Moment entstehen, wenn wir mit genügend Teilnehmern den Anwärterkreis
starten. Im Krankheitsfall oder während Karenzierung können die versäumten Termine nach
Absprache mit der Ausbildungsleitung später nachgeholt werden. In begründeten Ausnahmefällen
kann am Ende der Ausbildung auch ein halbes Jahr im Anwärterkreis gebucht werden, z.B. wenn
jemand nur noch 1⁄2 Jahr benötigt um den Zertifizierungsbericht einzureichen. Unterbrechungen
sind möglich, z.B. bei Karenz-Pause und aus anderen Gründen. Alle Seminar-Teile (Modul 4 und 5) bauen aufeinander auf und sind darum nur in dieser Reihenfolge sinnvoll zu besuchen. Im Krankheitsfall können versäumte Teile im nächsten Jahr nachgeholt werden.
Im Übrigen gelten unsere AGBs (Allgemeine Geschäftsbedingungen).

10) Anmeldung und Organisation
Wir bitten um Anmeldung über unser Anmelde-Tool auf www.soziokratie.at
Ute Arneitz beantwortet organisatorische und inhaltliche Fragen per email: ute.arneitz (at) soziokratie.at und mobil: +43-699-19412280
Barbara Strauch ist in dringenden Fällen telefonisch und per SMS erreichbar: 0043-664-5418618

Wir freuen uns auf ein gutes Ausbildungsjahr mit vielen Soziokratie-begeisterten Menschen, die
mitwirken möchten, die Soziokratische KreisorganisationsMethode in vielen Organisationen in guter
Qualität umzusetzen!